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Am Mittwoch, 6. Februar 2019 um 18.30 Uhr findet unser Abendkurs «Gewürze & Kräuter» statt. In diesem Kurs lernen Sie einfach und schnell, wie Sie mit Kräutern und Gewürzen rezente und süsse S...
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Der Tannenbaum

Lat.: Abies

Jedes Jahr aufs Neue stehen wir staunend vor dem Lichterglanz des Weihnachtsbaums. In der dunklen Winterzeit erfreut uns sein Strahlen auf Plätzen, in Kirchen, Kaufhäusern, Gärten und Wohnungen.

Das Entzünden der ersten Lichter am Weihnachtsbaum auf dem Times Square in New York ist ein grosses Ereignis, an dem tausende Menschen teilnehmen. Für den Petersplatz werden zur Weihnachtszeit aus dem tiefsten Bayrischen Wald riesengrosse Tannen nach Rom transportiert, um die Menschen und natürlich auch den Papst zu beglücken. Kinder können es kaum erwarten, ihren Baum für das Fest mit Lichtern, Kugeln und Sternen zu schmücken.
Wann genau der Brauch des Weihnachtsbaums begann, kann man historisch nicht genau belegen. Es gibt jedoch Hinweise, dass in manchen Kulturen schon seit dem 14. Jahrhundert Bäume zu verschiedenen Anlässen geschmückt und aufgestellt wurden. Erst im 18. Jahrhundert hat sich der Tannenbaum als Weihnachtssymbol in Europa und vielen anderen Ländern der Welt etabliert. Für Kelten und Germanen war die Tanne ein Wesen mit magischer Kraft, denn die immergrünen Baumarten verkörpern auch heute noch Lebenskraft und Gesundheit. Der Werdegang eines Weihnachtsbaums, der in einer Christbaumkultur aufgezogen wird, dauert vom Samen bis zu 2 m Höhe ca. 8 – 12 Jahre. Sie wachsen also sprichwörtlich »der einen Nacht der Herrlichkeit entgegen«. Nach dem Abschmücken der Bäume am 6. Januar werden sie zum grössten Teil zu Holzschnitzeln verarbeitet und verheizt, sodass sie auch am Ende noch vielen Haushalten Wärme und Behaglichkeit spenden.

Zu den beliebtesten Sorten gehört die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) mit ihren weichen, nicht pieksenden Nadeln, die sich auch in geheizten Räumen lange hält. In ihrem natürlichen Lebensraum können diese Tannen Jahrhunderte alt und bis zu 70 m hoch werden.
Mit ihrem wunderbaren Waldduft bestechen die Edeltanne (Abies procera) und die Blaufichte (Picea pungens). Ihre starken Äste bieten auch echten Kerzen und schwererem Baumschmuck sicheren Halt.