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Spurenelemente

Spurenelemente sind Nährstoffe, die in zum Teil sehr geringen
Mengen (in Spuren) im menschlichen Gewebe und in der Nahrung
vorkommen. Medizinisch betrachtet müssen dem Körper weniger
als 50 mg pro Tag zugeführt werden, damit wichtige physiologische
Funktionen im Körper aufrecht erhalten werden können. Einige
der Spurenelemente sind essentiell, d.h., sie sind Bestandteil
des Organsystems bzw. eine ungenügende Zufuhr führt zu
einer Beeinträchtigung wichtiger Körperfunktionen oder
sogar zu physiologischen Schädigungen.

Gegenwärtig werden folgende Spurenelemente
als essentiell angesehen:

Eisen, Jod, Kupfer, Mangan, Zink, Kobalt, Molybdän, Selen,
Chrom, Zinn, Vanadium, Fluor, Silizium und Nickel.

Spurenelemente sind als Bestandteile von Vitaminen, Enzymen und Hormonen
an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen beteiligt.


Hämoglobin

Hämoglobin ist der eisenhaltige rote Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen (Erythozyten). Wie auch das Myoglobin ist das Hämoglobin essentiell für den Transport des Sauerstoffs im Körper. Wenn die roten Blutkörperchen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, werden sie in der Milz und in der Leber aufgebrochen und das Hämoglobin wie auch das Eisen wiederverwertet. Wenn eine Person auf möglichen Eisenmangel untersucht wird, werden unter anderem das Hämoglobin (Hb) sowie der mittlere Hämoglobinwert in den Erythrozyten bestimmt. Bei Eisenmangel sind beide Werte meist erniedrigt.


Myoglobin

Myoglobin ist ein Protein mit einer hohen Affinität zu Sauerstoff. Myoglobin findet sich in den Zellen der Herz- und der Skelettmuskeln, d.h. in den Muskeln, die willkürlich bewegt werden können, wie Kopf- und Halsmuskeln, Rumpf-, Arm- und Beinmuskeln. Das Myoglobin gibt dem Muskelgewebe auch seine rote Farbe. Die biologische Funktion des Myoglobin ist der Sauerstofftransport innerhalb der Zelle.


Ferritin

Ferritin ist ein Protein, das eine hohe Zahl von Eisenionen binden kann. Es wird daher auch als Speichereiweiss bzw. als Speichereisen bezeichnet. Es findet sich vor allem in der Leber, Milz, Darmschleimhaut und im Knochenmark. Über die Konzentration des Ferritins im Blutserum erhält man eine klare Aussage über den gesamten Eisenspeicher im Organismus. Deshalb wird zur Untersuchung eines möglichen Eisenmangels auch der Ferritinwert bestimmt. Er ist bei einem Eisenmangel meist erniedrigt (kann aber im Falle einer Entzündung auch erhöht sein).


Transferritin

Transferrin ist ein Transportprotein für Eisen im Blut. Geladene Eisenionen gelangen durch die Darmschleimhaut ins Blut und werden dort vom Transferrin gebunden, weitertransportiert und in der Folge an Hämoglobin, Myoglobin und Ferritin abgegeben. Bei Eisenmangel (wenn Eisen nicht aufgenommen wird oder die Eisenspeicher aufgebraucht sind) ist der Transferrinwert erhöht.