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Smoothies – lecker, sättigend und leicht zuzubereiten

Wie so viele Trends stammt auch die Smoothie-Idee aus den USA, genauer gesagt aus Kalifornien. Dort wo die Sonne ständig scheint und die Reichen und Schönen zu Hause sind, legt man besonderen Wert auf die Gesundheit und möglichst kalorienarme, aber vitalstoffreiche Ernährung. Ayurveda befasst sich jedoch nicht nur mit dem Bereich der Nährstoffe, sondern vor allen Dingen mit den Qualitäten, die Nahrungsmittel im Körper entfalten. Dabei steht die heilende Wirkung der Nahrung und deren Einfluss auf den Stoffwechsel stets im Vordergrund.

In der Pitta-Zeit (Juni-September) mit ihrem reichhaltigen Angebot an frischem Obst, Gemüse und Kräutern zieht man den Smoothie einer gekochten Mahlzeit gerne einmal vor. Agni, das Verdauungsfeuer, brennt im Sommer auf niedrigerem Niveau und der häufige Genuss von kalten, rohen Frucht- und Gemüsedrinks kann die Funktion von Agni beeinträchtigen. Nicht jeder Mensch besitzt ausreichend Agni (Verdauungsfeuer), um rohe Lebensmittel mühelos zu verstoffwechseln. Ayurveda ist allgemein kein Befürworter der Rohkost, ausser es ist ein Salat als Beilage zu gekochtem Essen. 

Das Gleichgewicht von Vata-Dosha ist ebenfalls zu beachten, denn Verdauungsbeschwerden und Blähungen können durch roh verzehrte Lebensmittel auftreten. Eine eher robuste Pitta- oder Pitta/Kapha Konstitution, die etwas Kühlung durchaus vertragen kann, verdaut Smoothies besser als ein sensibler Vata-Typ.

Da Smoothies jedoch im Trend sind, gibt die ayurvedische Ernährungslehre typgerechte Empfehlungen für bekömmliche Rezepte von Rohkostgetränken, sodass die enthaltenen Vitalstoffe vom Körper aufgenommen und gut verdaut werden können. 

Die richtige Mischung macht den Unterschied. Obwohl viele Zutaten im Smoothie grundsätzlich leicht sind, kann die verwendete Menge der verschiedenen Gemüse- und Obstsorten die Verdauung überfordern. Laut Ayurveda stellt das Mischen von Früchten zusammen mit Gemüsen keine wünschenswerte Kombination dar. Diejenigen, die viel Erfahrung mit dem Verzehr von Smoothies haben, halten 60% Früchte und 40% grünes Gemüse für vertretbar. Der Prozess des Pürierens in einem leistungsstarken Mixer soll dazu beitragen, die eher kalten Eigenschaften auszugleichen. Die Zugabe von etwas warmem Wasser kann die Wirkung noch verbessern.

Auch die viel gepriesenen Powerfoods wie Açai, Spirulina, Chlorella, Cranberry und Aloe Vera kommen im Smoothie zum Einsatz.