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Abendkurs "Gewürze & Kräuter"
Am Mittwoch, 6. Februar 2019 um 18.30 Uhr findet unser Abendkurs «Gewürze & Kräuter» statt. In diesem Kurs lernen Sie einfach und schnell, wie Sie mit Kräutern und Gewürzen rezente und süsse S...
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Der Kampferbaum – Cinnamomum camphora

Sanskrit: Karpura

Der Kampferbaum gehört zur Familie der Lorbeergewächse und stammt ursprünglich aus Ostasien. Der immergrüne Baum wird ca. 30 m hoch mit vielen verzweigten, knorrigen Ästen. In der Blütezeit von April bis Mai duften die weissen Blütenbüschel aromatisch süss.

Mittels Wasserdampfdestillation wird aus dem Holz der 50 bis 60-jährigen Bäume der natürliche D-Kampfer (Japan-Kampfer) und das Kampferbaumöl gewonnen. Aus dem ätherischen Öl scheidet sich bei Zimmertemperatur der feste Bestandteil des Kampfers als weiches, weisses, krümeliges Pulver ab, das scharf und eukalyptusartig riecht. Heutzutage wird Kampfer meist synthetisch gewonnen.

Natürlicher Kampfer ist ein wichtiges Aromatikum, das Prana, die Lebensenergie, vermehrt, den Geist erfrischt und die Sinne öffnet. Da er zu den sattvischen Substanzen zählt und spirituell wirksam ist, wird er in Indien bei vielen religiösen Zeremonien verwendet. Kampfer verbrennt ohne Rückstände. Laut Ayurveda werden Vata und Kapha gesenkt, der Geschmack ist leicht und scharf.

Die ayurvedischen Wirkungen sind belebend, kühlend, desodorierend, schleimlösend, aphrodisierend (in geringen Mengen), schweisstreibend, blutreinigend, entgiftend, diuretisch, antiseptisch, nervenberuhigend, kardiotonisch, harmonisierend, ausgleichend und Agni stärkend.

Er soll hilfreich sein bei:

  • Zahn-, Kopf- und Gelenkschmerzen, Gicht
  • chronischer Sinusitis, Husten, Bronchitis
  • Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Blähungen
  • Leber-, Galle- und Milzbeschwerden
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Neuralgien


Diese Erfahrungen beruhen auf jahrhundertelanger Beobachtung und sind wissenschaftlich noch nicht nachgeprüft. Kampfer ist Bestandteil vieler westlicher Salben und Arzneimittel gegen Erkältung, Husten, Gelenkbeschwerden oder Muskelschmerzen. Mit einem Trägeröl vermischt kann man Kampferöl äusserlich auf betroffene Stellen einreiben.

Vorsicht ist bei der Dosierung geboten, denn Kampfer kann die Haut reizen und innerlich angewendet zu Vergiftungen und Krämpfen führen. Kinder sollten nicht mit Kampfer in Berührung kommen und auch nicht inhalieren!