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Abendkurs "Gewürze & Kräuter"
Am Mittwoch, 6. Februar 2019 um 18.30 Uhr findet unser Abendkurs «Gewürze & Kräuter» statt. In diesem Kurs lernen Sie einfach und schnell, wie Sie mit Kräutern und Gewürzen rezente und süsse S...
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Gut vorbereitet in die Wechseljahre

WechseljahreAyurveda kann helfen, die auftretenden Beschwerden zu mildern.

Da das Pitta-Dosha langsam aber sicher vom luftigen und ätherischen Vata-Dosha abgelöst wird, ist der Übergang von einer gewissen Unordnung geprägt, denn der gesamte Stoffwechsel verändert sich. Anhand der ayurvedischen Pulsdiagnose können Störungen von Pitta, Vata und Shukra-Dhatu (Keimzellgewebe, Fortpflanzungsorgane) vom Ayurveda Arzt getastet werden.
Pitta-Ungleichgewicht hat oftmals Blasenbeschwerden, Gereiztheit, Hitzewallungen und Übersäuerung zur Folge.
Zuerst betroffen wird meist Sadhaka-Pitta, ein Subdosha von Pitta, das für die Emotionen entscheidend ist. Anzeichen dafür sind plötzliche Stimmungsschwankungen oder vermehrte Kritik gegenüber der Familie, besonders dem Ehemann. Sadhaka-Pitta im Gleichgewicht zu halten ist daher überaus wichtig.

Besänftigen Sie wallende Emotionen mit geeigneten ayurvedischen Nahrungsergänzungen. Ein Ungleichgewicht der Gefühle beschwört in manchen Fällen unerwünschte Beziehungsprobleme herauf oder beschleunigt sogar die Menopause. Fühlt man die Notwendigkeit eine herannahende Woge von Gereiztheit zu glätten, kann sich ein Teelöffel Gulkand (Rosenkonfitüre) oder eine leckere süsse Frucht oftmals als «erste Hilfe» erweisen.

Andere Subdoshas, die das Wohlbefinden beeinträchtigen können, sind:

  • Ranjaka-Pitta, u.a. zuständig für die Leberfunktion, verursacht im unausgeglichenen Zustand Hautunreinheiten und Gewichtsprobleme.
  • Pachaka-Pitta, das für die Verdauung der Nahrung sorgt, leistet im unausgeglichenen Zustand der Ansammlung von Ama (Stoffwechseltoxine) Vorschub. Es verstopft die Körperkanäle und begünstigt dadurch Hitzewallungen.
  • Neben den Schwankungen des Pitta-Dosha spielt auch Apana-Vata, ein Subdosha von Vata, das die Ausscheidung von Abfallstoffen und die Menstruation regelt, eine weitere Rolle. Gerät es aus dem Gleichgewicht, verursacht es Verstopfung, Verdauungsprobleme und Unwohlsein vor und während der Periode.
  • Vata im Ungleichgewicht begünstigt ausserdem Schlaflosigkeit, mehrmaliges Aufwachen während der Nacht, Empfindlichkeit, Unruhe und die beginnende Alterung der Haut.


Beugen Sie Problemen mit der richtigen Ernährung vor:

Der Alterungsprozess bringt einen Anstieg des Vata-Dosha mit sich. Erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten ist die Folge. Der Körper wird älter, deshalb ist es wichtig, auf eine gute Ernährung zu achten. Vermeiden Sie Vata provozierendes Verhalten, denn so bleiben auch die Subdoshas von Pitta im Gleichgewicht.
Essen Sie weniger, aber dafür Lebensmittel von guter Qualität.

Vermeiden Sie:

  • scharfe Speisen mit Chilis, Paprika und schwarzen Senfsamen
  • salzige oder saure in Essig eingelegte Speisen, Joghurt, saure Früchte und Beeren


Bevorzugen Sie:

  • bittere, zusammenziehende und süsse Nahrungsmittel
  • Gewürze: Zimt, Kardamom, Fenchel, Kreuzkümmel und Pitta Churna
  • Gemüse: grüne Blattgemüse, Grünkohl, Kohlrabi, Brokkoli, Fenchel, Bohnen, Gurken, Karotten, Süsskartoffeln, ab und zu Tomaten
  • essen Sie weniger tierische Fette und mehr reifes, süsses Obst
  • zum Frühstück ist z.B. ein gedünsteter Apfel (oder Birne) mit Pflaumen und Feigen verfeinert dem Befinden sehr förderlich
  • vermeiden Sie Kaffee und Schwarztee
  • viel Kalzium enthalten Nüsse, Mandeln, Petersilie, Rucola, Dill und Hülsenfrüchte
  • trinken Sie über den Tag verteilt viel Warmes, z.B. Tee aus
  • je ¼ Teil Frauenmantel, Salbei, Zinnkraut und Mistel. Kochen Sie einen Esslöffel der Mischung mit ¼ l Wasser auf und trinken Sie dies morgens auf nüchternen Magen.


Wichtig sind:

  • ein geregelter Tagesablauf
  • Morgenmassage mit Maharani-, Kshirabala-, Vata- oder Pitta Öl
  • regelmässige Mahlzeiten in Ruhe geniessen
  • früh zu Bett, früh aufstehen
  • während der Periode viel Ruhe, um Apana-Vata (zuständig für die Ausscheidung von Abfallprodukten des Körpers) auszugleichen
  • sportliche Aktivität wie Radfahren, Walken, Schwimmen, Yoga-Übungen, Wandern, denn trainierte Menschen stürzen weniger und die Knochen brechen nicht so schnell. Sport gleicht das vegetative Nervensystem aus, das unter dem Auf und Ab der Hormone leidet, und verbessert so die Stimmung.
  • ein gutes Körpergefühl, denn es verhilft zu weniger Gemütsschwankungen und einem gestärkten Selbstwertgefühl
  • die Ausübung einer einfachen geistigen Technik wie z. B. die Transzendentale Meditation, um ruhiger und gelassener zu werden
  • leichte Beschwerden mit natürlichen Mitteln behandeln z. B. Johanniskraut, Passionsblume, Melisse, Baldrian, Lavendel- und Orangenblüten sind in vielen Darreichungsformen erhältlich (z. B. als Aromaöl)
  • Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa), Rotklee, Salbeitinktur und Mönchspfeffer (Agnus castus) sind bewährte Kräuterpräparate zur Linderung von Beschwerden der Wechseljahre
  • ayurvedische Pflanzen nach Anleitung des Ayurveda Arztes oder -Therapeuten je nach den vorhandenen Symptomen einsetzen wie z.B.  Aloe vera SaftBrahmi oder Vata Balance
  • Golden Transition I und II sind Nahrungsergänzungen von Maharishi Ayurveda, die die Versorgung mit Substanzen gewährleisten soll, die erforderlich sind, um ein Gleichgewicht während dieser Lebensphase sicherzustellen
  • wenn die Monatsblutung wegfällt, sind Fasten- und Abführtage sinnvolle Entgiftungs-massnahmen
  • verjüngende, entschlackende und vitalisierende ayurvedische Behandlungen, die ebenfalls helfen, Harmonie und Ausgeglichenheit zu fördern

In jedem Fall ist eine genaue Diagnose notwendig, um die beste Therapie zusammenstellen zu können. Ihr Ayurveda Arzt berät Sie gern!