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Abendkurs "Gewürze & Kräuter"
Am Mittwoch, 6. Februar 2019 um 18.30 Uhr findet unser Abendkurs «Gewürze & Kräuter» statt. In diesem Kurs lernen Sie einfach und schnell, wie Sie mit Kräutern und Gewürzen rezente und süsse S...
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Entschlackungstipps für den Frühling

Der Übergang vom Winter in den Frühling ist eine ideale Zeit, um angesammelten Ballast in Körper und Geist durch Kuren und Entschlackungstage los zu werden. Schaffen Sie Platz für neue Kreativität und Lebensfreude.

Dabei ist es wichtig, den persönlichen Typ zu beachten. Die Frühjahrskur hat je nach Vata, Pitta oder Kapha Konstitution einen anderen Charakter.


Nehmen Sie sich dafür 3 bis 7 Tage Zeit.

Vermeiden Sie Ama-produzierende Lebensmittel. Ama heisst unverdaut und ist das Produkt unvollständiger Verdauung. Dieser «Stoffwechselabfall» verstopft die Körperkanäle (Shrotas), welche die Nährstoffe zu den Zellen transportieren und gleichzeitig Abfallprodukte ausleiten.

In der «Detox-Phase» ist es ratsam auf Hartkäse, Joghurt, Quark und andere Sauermilchprodukte, Frittiertes, Rohkost jeglicher Art, schwere Desserts, rohe Getreidemüslis, weissen Zucker, Honig (ausser dunklen Waldhonig), sowie Brot mit Hefe und sauer eingelegtes zu verzichten.

Bevorzugen Sie:

  • leichte, warme, frisch gekochte Speisen
  • frisch gekochtes Gemüse mit oben genannten Gewürzen verfeinert
  • frisch zubereitetes Fladenbrot (Chapati), Vollkornbrot ohne Hefe, Reiswaffeln
  • Linsen-Dal
  • Getreide wie Quinoa, Gerste, Basmatireis
  • Mungbohnen Suppe, sie gleicht die Doshas aus, ist nahrhaft und leicht verdaulich
  • Beginnen Sie den Tag nach der Morgentoilette, nach Yoga und Meditation mit einem (oder mehreren) Gläsern Ingwerwasser. Wenn das Wasser auf unter 40 ° abgekühlt ist, können Sie den Saft einer halben Zitrone und 1 TL Waldhonig zufügen. Dies kurbelt den Stoffwechsel an und öffnet die Shrotas.

 

Früchte und Gemüse, die sich besonders zur Entschlackung eignen:

  • Zum Frühstück: gedünstete Pflaumen, Feigen, Äpfel oder Birnen, Ananas, Papaya, frisch gepresster Obstsaft, warmer Dinkel- oder Haferbrei ohne Milch, Reiswaffeln oder Knäckebrot.
  • Mittags:
  • Zur Mittagszeit ist das Verdauungsfeuer am aktivsten und zu dieser Zeit sollte die Hauptmahlzeit des Tages eingenommen werden.
  • Gemüse: Grüne Blattgemüse, Rosenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Blumenkohl, Artischocken, Chicoreé, Rucola, Krautstiel.
  • Getreide: Reis, Quinoa, Gerste
  • Gewürze: Ajwain, Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Fenchel, Ingwer, Pfeffer, Bockshornklee, Thymian, Muskatnuss, Chili in kleinen Mengen.
  • Als Beilage eignen sich würzige, fruchtige Chutneys.
  • Benutzen Sie zum Dünsten des Gemüses ein wenig Ghee.
  • Trinken Sie viel heisses Wasser über den Tag verteilt, um Giftstoffe über die Nieren auszuleiten. Gerstenwasser hilft Wasseransammlungen im Körper zu reduzieren.
  • Das Abendessen sollte leicht sein und am besten vor 19 Uhr eingenommen werden.
  • (Gemüsesuppe, Kichari, Mungbohnensuppe)
  • Käse, Wurst, Fleisch, Fisch, Tomaten und Milchprodukte fördern die Bildung von Ama und sollten abends nicht verzehrt werden, da das Verdauungsfeuer um diese Zeit nur noch sehr schwach ist.
  • Trinken Sie am Abend z. B. Vata-, Fenchel-, Tulsi- oder Brennesseltee.
  • Essen Sie regelmässig und lassen Sie nicht bewusst Mahlzeiten ausfallen.
  • Gehen Sie früh zu Bett und stehen Sie früh auf.
  • Bewegung an der frischen Luft und leichte Yoga Übungen sind sehr empfehlenswert.
  • Morgendliche Ölmassagen oder beim Kapha-Typ Trockenmassage mit dem Seidenhandschuh unterstützen den Entgiftungsprozess.
  • Achten Sie auf eine regelmässige Verdauung.
  • Wenn irgendwann der «kleine Hunger» kommt, trinken Sie süssen Fruchtsaft oder einen heissen Tee.
  • Im Frühling ist eine Panchakarma Kur empfehlenswert, die mit sanften Anwendungen den Organismus von Ama (Toxine, die durch unvollständige Verdauung entstehen) befreit. Informieren Sie sich über die verschiedenen Behandlungsangebote im Maharishi Ayurveda Gesundheits-Zentrum, Seelisberg, Tel.Nr. 041 825 0700, www.mav-seelisberg.ch. 
  • Ein Geheimtipp für diejenigen, die Stille und Abgeschiedenheit in einer atemberaubenden Landschaft zu schätzen wissen.