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Eisenstoffwechsel

Der Begriff Eisenstoffwechsel umfasst die Gesamtheit aller Prozesse,
bei denen Eisen im Körper aufgenommen, transportiert, verteilt und
schliesslich wieder ausgeschieden wird.
Das Spurenelement Eisen wird über die Nahrung aufgenommen.
In der Nahrung liegt es als zweiwertiges, sogenanntes Häm-Eisen
und als dreiwertiges, sogenanntes Non-Häm-Eisen
vor.
Dreiwertiges Non-Häm-Eisen kann im Zwölffingerdarm, wo die
Eisenaufnahme stattfindet, nicht direkt aufgenommen werden.
Es muss zunächst zu zweiwertigem Eisen reduziert werden.
Dies geschieht unter anderem durch Vitamin C, was erklärt,
warum Ärzte zur Therapie von Eisenmangel häufig die
zusätzliche Einnahme von Vitamin C empfehlen.
Zweiwertiges Häm-Eisen hingegen kann direkt von
den Darmzellen im Dünndarm aufgenommen werden.

Von den Darmzellen wird das Eisen mittels Ferroportin ins
Blutplasma transportiert und dort an das Transferrin gebunden.
Transferrin transportiert anschliessend das Eisen zu den verschiedenen
Geweben. Täglich verliert der Körper ca. 1-2 mg Eisen durch Schweiss, Urin
und abgestossene Zellen.Für den Eisenstoffwechsel spielen aber noch andere Stoffe
wie Kupfer, Mangan, Vitamin B12 oder Folsäure eine wichtige Rolle. Wenn bei diesen Stoffen
ein Mangel vorliegt, liegt meist auch ein Eisenmangel vor.