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Eisenmangel

Eisenmangel gehört zu den häufigsten Mangelerscheinungen
weltweit. Von Eisenmangel spricht man, wenn der Eisengehalt
im Organismus erniedrigt ist. In diesem Fall werden beim
Labortest verschiedene Werte (Ferritin, Hämoglobin und
Transferrin) unterschritten. Von Eisenmangelanämie
hingegen spricht man, wenn zusätzlich zum
Eisenmangel auch noch eine Anämie auftritt.
Bei einer Anämie ist die Fähigkeit des Blutes
beeinträchtigt, die Gewebe mit genügend Sauerstoff
zu versorgen. D.h., es sind nicht mehr genügend rote
Blutkörperchen vorhanden (daher der Begriff Blutarmut)
und damit sinkt die Aufnahmefähigkeit des Blutes für Sauerstoff.
Entsprechend treten die unterschiedlichsten Symptome auf.
Diese sind jedoch recht unspezifisch, so dass die Abklärung
durch eine Arzt angeraten ist.


Eisenmangel aus ayurvedischer Sicht

Im Ayurveda unterscheidet man verschiedene Formen des Eisenmangels.
Die hektische und kompetitive Lebensweise der westlichen Welt belastet sehr stark
das Nervensystem und bringt Vata und Pitta aus dem Gleichgewicht. Diese Ungleichgewichte
stören die Aufnahme und Verstoffwechselung von Eisen; zudem werden Spurenelemente, insbesondere
wenn Pitta erhöht ist, zu schnell abgebaut.

Aus ayurvedischer Sicht herrscht im Westen ein Eisenmangel aufgrund von Vata-Pitta bzw. Pitta-Vata Ungleichgewichten vor. Die Zusammensetzung des ayurvedischen Eisen-Rasayana ist auf diese Ungleichgewichte abgestimmt, daher kann das Eisen gut aufgenommen werden und das Präparat ist allgemein gut verträglich. Im Ayurveda werden sehr häufig verschieden Pflanzenzubereitungen miteinander kombiniert, um die Wirkungen zu verbessern oder zu verstärken. Im Fall von Eisenmangel kann ein Amalaki Konzentrat (es enthält das aufnahmefördernde Vitamin C und beruhigt zudem das Pitta im Verdauungstrakt) oder der Rosinen-Kräuterwein (Sanskrit: Draksha Arishta) die Eisenaufnahme im Darm unterstützen, so dass das Eisen sowohl aus dem Eisen-Rasayana wie auch aus der Nahrung besser aufgenommen werden kann.