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Aloe Vera barbadensis – die Wüstenlilie

Sanskrit: Kumari (junge Frau)

Aloe Vera ist in den arabischen Ländern seit Jahrtausenden bekannt und beliebt. Die Ägypter nannten sie «Blut der Götter». Im Ayurveda gilt sie als satvisch und wird als eine der bedeutendsten Heilpflanzen betrachtet.

In West-Europa war sie bis vor ca. 60 Jahren fast unbekannt und erlebte plötzlich einen regelrechten Boom, der bis heute anhält. Sie wird in Süd-Europa, in Mexico und in Indien angebaut. Obwohl sie den Kakteen ähnelt, gehört sie wie die Zwiebel und der Knoblauch zur Familie der Lilien (Affodile).
Die stammlose Pflanze bildet dickfleischige Blätter, die in einer Rosette angeordnet sind und fast

50 cm lang werden können. Diese sind mit 2mm grossen Zähnen entlang des Blattrandes ausgestattet. Die Blütentraube in der Mitte kann bis zu einem Meter hoch wachsen. Die Aloe Vera speichert das Wasser, das sie zum Überleben braucht wie keine andere Pflanze.
Im Ayurveda findet Aloe Vera seit jeher vielerlei Anwendungen. Die Bezeichnung Kumari drückt die wohltuenden Wirkungen dieser Pflanze aus, denn wie eine «junge Frau» natürliche Schönheit, Charme und Lebensfreude ausstrahlt, fördert Aloe Vera eben diese Qualitäten. Sie ist durch ihre verjüngenden und tonisierenden Eigenschaften besonders für die weibliche Physiologie von Bedeutung.

Im Ayurveda werden der frische Saft und auch der getrocknete gelbliche Extrakt (Bola), der direkt unter der Rinde sitzt verwendet. Dieser enthält Aloin und ist deshalb mit Vorsicht nur von geschulten Ayurveda Ärzten einzusetzen, da er sehr bitter ist und eine stark abführende Wirkung hat!
Viele der Gesundheit förderlichen Wirkstoffe befinden sich im viskösen Polysaccharid-haltigen Gel des Blattinneren. Der Saft ist reich an Vitaminen, Mineralien, Enzymen und Aminosäuren und wird äusserlich und innerlich zur Nahrungs-ergänzung verwendet. Es wird ihm ein stärkender Effekt auf den menschlichen Organismus und die Abwehrkräfte nachgesagt.
Das Gel wird schnell von der Haut aufgenommen, spendet Feuchtigkeit, kühlt und erneuert die Zellen. Es wird wegen seiner hautstraffenden, verjüngenden, antibakteriellen, regenerierenden und durchblutungsfördernden Wirkung vielen Kosmetikprodukten beigefügt.

Der Ayurveda empfiehlt Aloe Vera als ein Pitta-ausgleichendes Mittel und als «Leber- und Galletonikum». Die Versorgung der anderen Organe und unser gesamter Gesundheitszustand hängen wesentlich von der Funktionstüchtigkeit der Leber ab.

Die Bedeutung einer gesunden Leber zur Aufrechterhaltung von natürlicher Schönheit, Ausstrahlung und Lebensfreude darf daher nicht unterschätzt werden.
Da der reine Saft der Aloe Vera mitunter schwer zu verdauen ist, wird im Ayurveda Kumari stets als ein Asava bzw. ein fermentiertes Präparat empfohlen. Den Frischsaft kann man vor der Einnahme mit Fruchtsaft verdünnen.

Die Geschmacksrichtung ist bitter und süss, seine Wirkung kühlend und leicht abführend, Agni stärkend.
Aloe Vera sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht verwendet werden!

 

Nachfolgend einige positive Wirkungen, die man der Aloe Vera nachsagt:

  • schützt den Körper vor oxidativem Stress
  • erhöht die Sauerstoffanreicherung des Blutes
  • alkalisiert den Körper und trägt dazu bei, eine zu saure Ernährung auszugleichen
  • schützt die Nieren und den Körper vor schädlichen Säuren in Kaffee und Tee
  • schmiert den Verdauungstrakt
  • wirkt Verstopfung entgegen
  • stabilisiert den Blutzucker
  • wirkt einem erhöhten Cholesterinspiegel entgegen
  • versorgt den Körper mit Mineralstoffen, Vitaminen, Enzymen und Glyconährstoffen, die beteiligt sind an der Aktivierung der Selbstheilungskräfte.
  • beschleunigt die Heilung nach Verbrennungen
  • hält die Haut feucht und beschleunigt die Regenerierung
  • erhöht die Ausdauer